Das im Rosegger Draustausee gelegene 10,4 ha große Flachwasserbiotop wurde im Jahre 2006 von der Kärntner Landesregierung zum Natuschutzgebiet erklärt und als Ausgleichsmaßnahme an das bereits bestehende Biotop angeschlossen. Durch die erfolgten Biotopgestaltungsmaßnahmen wowie einem Betretungsverbot hat das Gebiet besonders für die Vogelwelt an Attraktivität gewonnen.
Das Gebiet ist auch ein wichtiger Rastplatz für viele Vogelarten auf ihrem Zug durch Kärnten. Alljährlich können hier verschiedene Möwen-, Seeschwalben- und Reiherarten, aber auch seltene Limikolenarten der Grünschenkel, der Zwergstrandläufer oder der Kampfläufer beobachtet werden. Aber auch für die Raubseeschwalbe und verschiedenen Entenarten wie Tafel- oder Reiherente und den Eisvogel ist das Schutzgebiet ein wertvoller Lebensraum.
Hier haben sich naturschutzfachlich besonders wertvolle Röhrichte (Schild-/Rohrglanzgras-/Röhrkolbenröhrichte sowie Seggenröhrichte) entwickelt. Daneben existieren auch noch Schotterflächen mit Ruderalfluren sowie einige Schlick-Pionierstandorte und ein Laubmischwald.
Der Aussichts- und Vogelbeobachtungspunkt Föderlach soll den Besuchern sowie Ornithologen die Möglichkeit der ungestörten Naturbeobachtung bieten.
UNSER TIPP: Radfahrer am R1 (Drauradweg) - absteigen und ein bisschen die Ruhe und die Natur auf sich wirken lassen.