Ein historisch ganz besonders bedeutsamer Bildstock ist das Urbani-Stöckl, eine monolithische Steinsäule aus Landskroner Granit, nur wenige Meter neben dem Urbani-Wirt in St. Urban.
Der flüchtige Beschauer weiß mit dieser sonderbaren Säule, die da in besorgniserregender Schräglage unvermittelt aus dem Boden ragt, wohl nicht viel anzufangen.
Sie besitzt sicherlich eine breiter geformte Basis, die aber wegen der Erhöhung des umliegenden Bodenneveaus bei Straßenarbeiten verschüttet wurde.
Darum strebt hier nur ein kreisrunder Pfeiler nach Osten geneigt aus der Erde, auf dem ein dreiseitiges Steingebilde sitzt, das auf jeder Seite eine rundbogige Vetiefung zeigt.
Es handelt sich hier um einen Grenzstein an einem ehemals sehr markanten Grenzpunkt.
Denn hier berührten sich früher die Herrschaften Landskron, Himmelberg und Ossiach.
Noch gegenwärtig ist diese Säule ein bekannter Fixpunkt an der Grenze zwischen den Bezirken Villach und Feldkirchen.